Keitech (BA-Edition)

BA-Barsch: Als BA-Barsch als erste von zwei BA-Farben im Jahr 2014 an den Start ging, war klar: Das wird ein Barschknaller. Fängt bei jeder Trübung und bei jedem Wetter, weil wir diese Farbe mit Akzenten gefüllt haben, auf die die Räuber stehen: Ein starker Kontrast von hellem Bauch zum braunen Rücken. Dazu viel Goldglitter, Pepper und rote Flakes. Eine Konstellation, die auch Hecht und Zander überzeugt.

Electric Chicken: Die erste Barsch-Alarm UV-Bombe ist unter Mitwirkung der BA-Community entstanden. Die hatte sich Electric Chicken bei Keitech gewünscht – allerdings mit den UV-Flocken der Alleskönner-Farbe „Sexy Shad“. Also: Chartreuser Rücken, pinkfarbener Bauch. Ein schriller Kontrast und von Natur aus schon UV-aktiv. Dazu dann noch die sexy UV-Flakes. Es war klar, dass diese Farbe knallen wird und das hat sie seit vielen Jahren auch bewiesen.

Golden Goby: Der Name deutet es an. Nachdem sich die Grundel inzwischen in so ziemlich jeden großen Fluss vorgekämpft hat und es national immer mehr Fische gibt, die sich auf diese leichte Beute eingestellt haben, musste ein Grundel-Imitat her. Also: Brauner Rücken. Heller Bauch. Und weil Barsche Gold so gernhaben, bekommen sie Gold. Um den Köder noch attraktiver zu machen, handelt es sich bei dem Braun um Motoroil. Die Farbe Golden Goby ist somit UV-aktiv und macht jeden Grundel-Spezialisten unter den Räubern schwach.

Vio Greenie: Blasses Violett, blasses Grün. Hochgradig UV-unaktiv. Ja. Unscheinbarer geht’s nun wirklich nicht. Und trotzdem hat sich diese Farbe bei vielen Anglern zur Lieblingsfarbe hochgeangelt. Nicht nur im klaren Wasser erfreut sie sich bei Hecht und Barsch und (im Trüben) auch bei Zandern großer Beliebtheit. Vielleicht weil sie an einen streifenlosen Kleinbarsch erinnert? Man wird es nie erfahren. Macht aber ja nix, solange Vio Greenie zuverlässig Fische liefert.

Zombie: Weiß geht nicht immer – aber ganz oft. Eigentlich auf alle Raubfischarten. Und in so ziemlich jeder Wassertrübung. Die Theorie sagt, dass ein weißer Köder ein verpilztes Fischchen imitiert. Nach Darwin dienen Raubfische in der Natur u.a. dazu, nur die fittesten Fischchen am Leben zu lassen und angeschlagene Fische zu entsorgen. Deshalb haben wir noch ein bisschen Blut (Rot-Glitter) und Grind (Pepper) dazugegeben, um den kaputtesten unter den kranken Kleinfischen zu imitieren. Darüber hinaus glitzern die Keitech-Zombies, wenn sie vom Licht getroffen werden und bilden in sich selbst einen Kontrast, um auf sich aufmerksam zu machen. Vernichtungszwang activated. Bewährt auf alle einheimischen Raubfischarten.

Purple Chartreuse: Chartreuser Bauch und Purple-Glitter. Ein ähnlicher Kontrast wie bei Green Pumpkin Chartreuse. Aber mehr Schock. Einfallendes Licht wird reflektiert und irgendwie haben die Raubfische eh ein Faible für Lila. Purple Chartreuse ist ein entschiedenes Bekenntnis zum Schocken unter Verwendung eines fischmagnetisierenden Kontrastmittels und nicht mehr wegzudenken aus meiner Raubfischangelei. Wer im Trüben angelt und nicht mit Purple Chartreuse anfängt, ist selber schuld. Ganz oft aber auch ein Knaller im klaren Wasser. Eine Monster-Zander-Farbe (meine klare No. 1), aber natürlich auch sehr fängig auf Barsch und Hecht.

Sexy Hering: Die Top-Farbe für Herings- und Maränen-Fresser. Der blaue Buckel bietet einen deutlichen Kontrast zum hellen Bauch. Die UV-Flakes sorgen für zusätzliche Attraktion. Beim Barschangeln wird dringend ein Stahlvorfach empfohlen. Selbst auf kleine Köder steigen immer wieder gute Hechte ein. Eine Pflichtfarbe für die Brackwasseranglei, auf der Mecklenburger Seenplatte sowie allen anderen Maränen-Seen und immer wieder gut für eine Lauben-Vernichter am Hausgewässer.

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